Kapitel 3 Hölle auf Erden


„Was sollte dieser Traum bedeuten?“ fragte Lex Cayci. „Na mich brauchst du da nicht fragen. Keine Ahnung wie das mit eurer Magie ist. Bin froh das ich nich so viel pauken muss für meinen Beruf.“ Sie lachte leise und räumte den Tisch ab. „Musst du nicht zu deiner Prüfung?“ fragte Lex beiläufig. Cayci erstarrte. BOOM. Lex sah nur noch die Tür zuknallen. Ja ja so war sie. Auch er ging durch die Tür, aber nicht so hastig. Er hatte Zeit.Die Prüfung der Magister folgte im Anschluss an die der Assessin- Truppen. Diese Truppen waren sehr vielseitig. Alle benutzen die Kunst der Schattentarnung. Viele werden zum Schützen, um mit Pfeil und Bogen oder Armbrust aus dem Hinterhalt anzugreifen. Cayci gehörte zu den Schurken. Sie können verschlossene Türen und Kisten ohne Probleme öffnen. Außerdem benutzen sie fiese Gifte, um den Gegner noch schneller zu töten.

„Hm irgendwie fies diese Schurken“ dachte er.


Der Marktplatz war voller denn je. Sonst waren hier nur ein Paar Stände, mit exotischen Obst und Gemüse und meist ein Bardensänger, der die Leute erheiterte. Aber Heute Stand in der Mitte eine große Bühne, vor der tausende Menschen waren. Alle wollten sehen, wie sich die neue Generation so macht. Er Schaute nach vorn. „ICH HABS GESCHAFFT!!!!“ Cayci kam auf ihn zugehüpft mit einem riesigen Lächeln auf dem Mund. „Gratuliere“ sagte er „War doch klar das du das packst. Hätte nur an deiner unpünklichkeit scheitern können.“ Er gab ihr einen Klapps auf den Rücken. „So ich werd denn mal. Jetzt beginnt meine Prüfung.“ er wendete sich ab und ging in Richtung der Bühne. „Das packst du schon. Morgen gehen wir dann zusammen auf Mission.“ Er lächelte und ging weiter. „Nicht wirklich eine gute Kombination für eine Mission.“ dachte er und ging weiter.


Endlich. Endlich bin ich dran. Er versuchte nicht allzu verkrampft zu wirken. „Hallo Lex.“ sagte ein alter man und reichte ihm die Hand. „Hallo Meister Kalikko.“ auch Lex reichte ihm die Hand. Das war Meister Kalikko. Er war der Klassenlehrer von Lex und hat ihm immer unterstützt. Jetz war es soweit. Jetzt kann er seinen alten Meister zeigen was er gelernt hat. „Beschwöre 4 Elementare...“ sagte Kalikko. „DAS ist leicht“ dachte er und atmete tief durch. „... und erschaffe ein Blitz- und ein Eiselementar.“ ergänzte der Alte. „Okay... DAS ist schwer!“ Verzweiflung machte sich breit. Er machte sich bereit und beschwor im Handumdrehen Ein Feuer-, ein Wasser-, ein Erd- und ein Windelementar. Jetzt wird es schwierig... Er bündelte Wassermagie in der linken Hand und Windmagie in der rechten Hand. Dann presste er beide Hände zusammen und legte die rechte Hand auf den Boden und schon stand dort ein Eiselementar. Blitzelementare sind schwer. Der Magier muss Naturmagie sammeln und diese extrem Bündeln. Sobald sie gebündelt ist muss er sie auf einen Punkt konzentrieren und die Form bilden. Brrrr. Und schon stand es dort. „Juhu geschafft“ Lex staunte nicht schlecht. Dies hat ihn sehr angestrengt. Schweiß stand auf seiner Stirn. Applaus drang vom Marktplatz. Lex lächelte und verbeugte sich leicht.

Er sackte zusammen und kniete nun auf dem Boden. „Was ist das?“ Seine Augen weiteten sich. Er spürte eine große Macht. Plötzlich war von überall ein grässliches Kichern zuhören. Er sah auf und erblickte etwas, was er bisher nur in Büchern sah: Wichtel! Sie waren sehr Aggressiv und schleuderten ihre Feuerblitze auf alles was ihnen in die Quere kam. Alle vorhandenen Leute waren zu überrascht um zu begreifen was hier vor sich ging. Manche liefen vor Angst in ihre Häuser. Aber die, die blieben begannen mit dem Kampf. Es waren mit muss 50 Wichtel. Lex stand auf, sprang von der Bühne und bereitete seinen Feuerblitz vor. Er formte seine rechte Hand zur Faust, Und streckte dann Zeige- und Mittelfinger aus, um den Feuerzauber abzufeuern. Diese Art von Angriffszauber ist sehr praktisch, da der Anwender den gleichen Zauber immer wieder einsetzen kann. Doch was diesmal passierte konnte er sich nicht erklären. Statt ein Pfeil aus Feuer kam ein schwarzer Blitz aus seinen Fingern. Er schaute entsetzt und bemerkte nicht, das sein „Schattenblitz“ grade 2 Wichtel auf einen Streich ausradierte. Immer noch entsetzt starrte er auf seine Finger bis eine Stimme ihn aufblicken lies. „Aha du bist also dafür verantwortlich...“ Lex wirbelte herum. Vor ihm Stand ein wohl ewiger Konkurrent: Etheri. „WAS... du gibst mir die Schuld für diesen Angriff? Ich bin kein Hexenmeister. Nur Hexenmeister sin...“ begann Lex. Doch er wurde Prommt von Etheri unterbrochen. „Schweig! Hexenmeister praktizieren die Anwendungen von Dämonen. Und eines der großen Spezialgebieten ist die Schattenmagie... Dazu gehört auch ein Zauber wie dein Schattenblitz. Also sag mir warum ich dich nicht für einen Hexenmeister halten soll!“ Lex fand keine Argumente. „Hm... das sehe ich als Geständnis. Okay Hexenmeister zeig mir was du kannst!“ Etheri nahm eine Kampfstellung ein, die die eines Faustkämpfers ähnelt. Seine Hände begannen zu leuchten. Die linke leuchtete gelblich und die rechte bläulich. Lex verstand langsam... aber wieder auch nich. Er war total verwirrt. Erst die Wichtel, dann der Schattenblitz... Aber er wusste, dieser Kampf wird wohl sehr hard werden.